Naturheilkundepraxis

Klassische Homöopathie/ Dorn Therapie


Häufig gestellte Fragen



Sie behandeln Ihre Patienten mit den Mitteln der Homöopathie und der Dorn Therapie. Nutzen Sie zusätzlich auch noch andere Therapieformen?

Nein, ich verwende keine anderen Therapieformen. Jede naturheilkundliche Behandlung hat sicher ihre Berechtigung und kann für den Patienten hilfreich sein. Ich habe Ausbildungen auch in anderen therapeutischen Richtungen, z.B. Akupunktur nach den Lehren der TCM, oder die Ohrakupunktur nach Nogier, ebenfalls sehr effektive und erfolgreiche Behandlungsmöglichkeiten, praktiziere diese aber schon lange nicht mehr.

Mit der Homöopathie, korrekt angewandt, sollen nach dem Leitspruch Hahnemanns kranke Menschen "sanft, sicher und dauerhaft" geheilt werden. Verschobene Wirbel oder Gelenke und damit verbundene Beschwerden lassen sich mit der Dorn Therapie ebenfalls sehr sanft und effektiv behandeln. Auch die Kombination von Dorn Therapie und Homöopathie bei speziellen Erkrankungen ist äusserst wirksam.

Das leuchtet ein, wie sind Sie denn überhaupt zur Homöopathie gekommen?

Als aktiver Sportler war ich schon immer interessiert an verschiedensten Theorien und Programmen zur Leistungsoptimierung, Gesundheit, Prävention, Ernährung usw., war auf aber Grund von (aus heutiger Sicht) zu viel Ehrgeiz oft verletzt oder ausgebrannt. Das bedingte dann den Gang zum Physiotherapeuten oder Arzt, wobei mir erfahrungsgemäss nur kurzfristig geholfen werden konnte. Die Wirkung der "Schmerzmittelspritzen" hielt auch nicht lange an, die Beschwerden kamen trotzdem wieder. Schon immer Autodidakt, studierte ich alles an Literatur was ich zu meinem Thema finden konnte, darunter auch Laien-Bücher über Homöopathie.

Dann hatte ich einige "Schlüsselerlebnisse" die mich auf den Weg brachten: unter anderem ein Unfall bei dem ich mich ziemlich schwer verletzte, ich bekam sofort A. C30. Das Ergebnis war unglaublich, ich konnte tatsächlich zuschauen wie die Schwellung zurückging, die Blutung sehr schnell aufhörte und der Schmerz bereits nach wenigen Minuten verging. Am nächsten Morgen war nur noch die Wunde zu sehen, die dann auch viel schneller als andere Verletzungen vorher verheilte.

Ein paar Tage später sah ich "zufällig" im Vorbeigehen ein Buch, Titel: Organon der Heilkunst 6. Auflage. Da hatte ich ja schon mal was von gelesen in den anderen Büchern, das ist doch der Hahnemann, der "Homöopathieerfinder". Also musste ich es kaufen. Ich habe es dann sofort komplett gelesen, und wahrscheinlich nicht mal die Hälfte des Inhaltes verstanden, vor allem nicht die medizinischen Begriffe, Krankheiten usw., aber das was Hahnemann dort sagt hat mich fasziniert, ich wollte es unbedingt besser verstehen, lernen und weitergeben! Da gab es dann jedoch ein Problem: Um diese Heilmethode zu erlernen bedarf es einer fundierten Ausbildung, und um Menschen damit helfen zu können bedarf es einer Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, diese ist in Deutschland jedoch nur Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten.

Deswegen wurden Sie Heilpraktiker?

Ja, die Homöopathie war der Grund für mich eine Ausbildung zum Heilpraktiker zu absolvieren.

Was ist der Unterschied zwischen Heilpraktiker und Homöopath?

Also, zunächst ist ein Heilpraktiker berechtigt zur Ausübung der Heilkunde, diese hat er (oder Sie) nach einer Überprüfung beim zuständigen Gesundheitsamt per Gesetz und Urkunde erhalten. Schulmedizinische Kenntnisse in Anatomie, Physiologie, Pathologie, Gesetzeskunde sind dabei grundlegende Voraussetzungen. Dazu bedarf es eines 2-3-jährigen Studiums bei einem qualifizierten Institut, je nach Vorbildung. Welche naturheilkundlichen Therapien er dann favorisiert ist ihm freigestellt.

Ein Homöopath ist Arzt oder Heilpraktiker der nach homöopathischen Richtlinien behandelt.

Woran erkenne ich denn einen guten Homöopathen?

Nun, zunächst wird Ihnen ein wirklicher Homöopath kein Sammelsurium von Therapien in Form eines Krämerladens anbieten, neben der Homöopathie zum Beispiel auch allopathische Behandlungen welcher Art auch immer, je nach Fall und Laune. Entweder man ist Homöopath oder man ist es nicht. Weiterhin wird sich ein homöopathisch behandelnder Arzt oder Heilpraktiker für Ihre Fallaufnahme alle mögliche Zeit nehmen, meist 1-2 Stunden im Erstgespräch, wozu dann neben dem Krankenexamen noch die Zeit für Repertorisation und Arzneimittelstudium kommen. Er sollte diese Heilkunst wirklich studiert haben, was im Minimum nochmals etwa 2-3 Jahre dauert, und sich natürlich ständig weiterbilden. Er wird Ihnen mit Sicherheit keine "Komplexmittel" verschreiben oder nebenbei vieleicht noch spezielle Pülverchen oder sogenannte  "Nahrungsergänzungsmittel" verkaufen (das eine Mittel für die Gelenkschmerzen und das andere für die Muskelverspannungen und dann noch etwas für bessere Verdauung), oder nach irgendeiner anderen Behandlung dann zusätzlich "auch noch was homöopathisches" empfehlen. Um das etwas deutlicher zu erläutern: Ich lernte zum Beispiel auf einem Symposium eine sehr nette Kollegin kennen, im Gespräch erzählte sie mir dass sie sich "spezialisiert" hat auf Reiki, Yoga, Pflanzenheilkunde, Geistheilung, Heilsteine, Besprechung, ..., vor kurzem auch einen "Homöopathiekurs" besucht hat und nun auch homöopathisch behandelt. Mein Rat: Flüchten Sie aus dieser Praxis wenn Sie eine homöopathische Behandlung wünschen!

In einem Artikel der Apotheker Zeitschrift habe ich gelesen, dass die Behandlung von Erkrankungen z.B. des Bewegungsapparates gerade mit der klassischen Homöopathie sehr schwierig ist und Komplexmittel sehr viel leichter zu handhaben sind. Stimmt das?

Hier sprechen Sie eine der weit verbreitetsten Falschaussagen und daraus folgendem Irrglauben zur Homöopathie an. Einer der Hauptgründe für Hahnemanns Forschen war die schon zu seiner Zeit übliche Vermischung verschiedener Arzneien, ein Schiessen mit der Schrotflinte, ohne beschreiben zu können welches Mittel denn nun wie wirkt. Er verwahrte sich früh derartiger Praxis und suchte bessere Wege seinen Patienten zu helfen. Ein mit mehreren Mitteln gemischtes Präparat wird nach längerer Einnahme gerade in D-Potenzen irgendwann Arzneimittelprüfungen hervorrufen. Die angebliche Heilung erfolgt meist ebensowenig, oft werden nur Symptome unterdrückt oder verschleiert, was eine nachfolgende korrekte homöopathische Behandlung zusätzlich erschwert. Wie ich schon erwähnte, gibt es in diesen sogenannten "Komplexmitteln" durchaus Mittel die sich gegenseitig beinflussen, gegensätzliche Symtome haben, oder sogar in ihrer Wirkung aufheben. Als Beispiel nehmen wir hier ein bekanntes "Rheumamittel": In den Arzneimittelprüfungen zeigen z.B. zwei der Arzneien etwa ziemlich gleiche Symptome, unterscheiden sich jedoch grundlegend in ihren Modalitäten. Während (unter anderem) die eine Arznei jede Bewegung auf Grund des Schmerzes vermeidet, wird bei dem zweiten Arzneimittel durch fortlaufende Bewegung der Schmerz leichter/ besser. Welches Symptom hat aber konkret der Patient? Und genau jetzt kehrt sich die Aussage des Zeitungsartikels ins Gegenteil: Mit der Homöopathie nach Hahnemann wäre auf Grund der Zeichenkombination der Symtome des Patienten das jeweils richtige Mittel sicher zu finden, wobei es aber auch nicht eines dieser beiden zwingend sein muss, das ergibt letztendlich das Krankenexamen und der Vergleich mit der Arzneimittellehre.

Es wird immer wieder behauptet, Homöopathie basiere nur auf dem "Placeboeffekt", wie ist ihre Meinung dazu?

Nun, hier sollten wir unseren gesunden Menschenverstand bemühen, denn den Placeboeffekt kann man natürlich zunächst erstmal nicht bestreiten, wir kennen diesen ja vor allem aus den schulmedizinischen Studien. Es ergeben sich da jedoch eine Menge weiterer Fragen: Wenn die Homöopathie nur auf Grund von Placeboeffekt wirken sollte, warum werden dann bei einem falsch verordneten Mittel keine Wirkungen erzielt? Oder warum kann man mit einem Mittel Arzneimittelprüfungen beim Patienten hervorrufen? Oder warum erfährt der Patient manchmal eine Erstverschlimmerung? Oder warum werden Patienten homöopathisch von schwersten Pathologien geheilt nachdem sie schulmedizinisch als austherapiert entlassen wurden? Dann hätte doch auch der Schulmediziner einfach nur Placebo geben müssen und mit viel Empathie wäre alles gut geworden? Denken wir weiter, dann stellt sich mir sofort die nächste Frage, ob man nämlich auch an die schulmedizinische Behandlung glauben muss? Denn wenn ein Patient jahrelang zum Beispiel mit NRSA, Cortison, Antibiotika, Salben, Bestrahlung usw. (inklusive der oft nicht unerheblichen Nebenwirkungen) nicht von seiner Erkrankung geheilt werden konnte, hat er dann nur nicht fest genug daran "geglaubt"? Jetzt aber endlich gibt es Hilfe für sein Leiden durch den "Glauben" an die kleinen Kügelchen oder Tropfen? Ich finde diese Behauptung absurd, und, wie Hahnemann sagte: "Aude sapere"!

Damit ergibt sich meine nächste Frage: Ab einer gewissen Verdünnung lässt sich ja bekanntlich kein Molekül der ursprünglichen Substanz mehr nachweisen, wie soll dann soetwas therapeutisch wirksam sein?

Nun, nur weil wir mit unseren "heutigen" technischen Mitteln etwas noch nicht nachweisen können, heisst das ja nicht dass es immer so sein wird. (Schliesslich war unsere Erde auch schon immer eine Scheibe und die Sonne drehte sich um sie.) Die Wirksamkeit ist aber sehr wohl nachgewiesen, in verschiedensten Studien und Experimenten und natürlich in über 200 Jahren Behandlungserfolgen. Diese werden aber leider selten öffentlich bekannt gemacht, meistens eher blockiert, vergraben, bestritten, ignoriert oder eben als Placeboeffekt oder Spontanheilung abgetan.
Ich war mir irgendwann dieser Argumentationen leid. Um diesbezügliche Ansichten zu widerlegen und natürlich aus eigenem Wissensdrang, wurde auf meine Initiation in einem Laborversuch eine homöopathische Arznei jeweils in der C30, C200 und C1000 in vitro an Krebszellen getestet welche waren: Rabdomyosarkom, Osteosarkom, Mammakarzinom.
Alle Potenzen waren wirksam, aber am wirksamsten die C1000!!!
Unter der C1000 verringerte sich z.B. die Proliferation (Wachstum und Vermehrung) der Krebszellen innnerhalb der 24 Stunden Rate am stärksten, um ca. 50%! Und das, obwohl nach gängiger Lehrmeinung und aktuellem Wissensstand bereits in der C30 ja schon lange "nichts mehr drin" ist. (Die genauen Ergebnisse inklusive Bildmaterial werden demnächst pupliziert, es stehen derzeit noch Versuche mit Placebo und Ursubstanz aus.)
Damit ist jetzt zwar das "warum es wirksam ist" immer noch nicht geklärt und lässt Raum für weitere Forschung, letztendlich ist mir persönlich jedoch die Erklärung hinter dem Phänomen egal, denn die Wirksamkeit zeigt sich in der Praxis bei unseren Patienten! Damit ist aber auch definitiv die vorherige Frage betreff des Placeboeffekts meines Erachtens endgültig ad absurdum geführt! Welcher seriöse Wissenschaftler wird uns wahrhaftig erklären wollen, dass die Petrischale oder die Nährlösung nur an den Einfluss des homöopathischen Mittels und dessen Wirkung auf die Krebszellen "geglaubt" haben?

Sie behandeln auch Tiere, wie kann die Homöopathie hier helfen?

Von Skeptikern und Kritikern wird immer noch behauptet, die erfolgreiche homöopathische Behandlung von Tieren beruhe auf dem Placeboeffekt, Spontanheilung, oder weil die Tiere eine besondere Zuwendung und Liebe reflektieren. Nun, da muss ich leider unbequem zurück fragen: Wenn also der konventionell behandelnde Tierarzt sich nach bestem Wissen und Gewissen mit aller Liebe zum Beruf und zum Tier bemüht, die Heilung aber trotz aller Bemühungen nicht voranschreitet, dann war die Liebe und Fürsorge nicht gross genug? Jetzt kommt dann aber endlich der Homöopath, und das Pferdchen oder der Hund gesunden dank der unglaublich tief wirkenden Anteilnahme? Wer denkt sich denn bitte so etwas aus?  

Neben dem zunehmenden Interesse an der Homöopathie in den Medien bietet auch das Internet umfangreiche Möglichkeiten um sich selbst zu informieren, wie beurteilen Sie das?

Tatsächlich wird das Interesse von immer mehr Menschen an alternativen Behandlungsformen und damit auch der Homöopathie in den verschiedensten Medien immer öfter diskutiert. Der Leser sollte sich kritisch mit den verschiedenen Artikeln auseinandersetzten und prüfen wessen geistig Kind dahintersteckt, welcher Geldgeber oder welche Interessengruppe gewisse Meinungsmache finanziert. In der einen Ausgabe wird da vehement gegen die Homöopathie vorgegangen als unwirksame Placebo-Therapie, einige Wochen später dann im selben Blatt erschütternde Nachrichten zum Kindestod durch Homöopathie. Was jetzt also? Wirksam und sogar tödlich oder nicht wirksam weil Placebo? Bei den mittlerweile sehr umfangreichen Informationen im Internet sehe ich sowohl gute als auch schlechte Darstellungen für uns als Bürger. Zunächst gilt auch hier, einen kritischen Blick zu behalten. Gerade für den Laien sind die dargestellten Informationen oft verwirrend und widersprechen sich zudem auch teilweise. Die Homöopathie hat sich in ihrer über 200- jährigen Geschichte durch verschiedene Strömungen in unterschiedlichen Schulen und je nach gesellschaftlicher Situation und Zeit durchaus auch in Richtungen entwickelt, die unter Umständen schon sehr weit von den Lehren Hahnemanns entfernt sind. So kommt dann schon mal eine entsetzte Patientin in die Folgekonsultation, da sie im Internet gelesen hat, das von mir verordnete Mittel sei vor allem für untersetzte und dicke Personen geeignet, sie ja aber gross und schlank ist. Das hat zwar mit der Pathognomie des Arzneimittels gar nichts zu tun, aber so werden leider auch nachteilige oder falsche Informationen verbreitet. Oder Sie lesen über eine Arznei, sie sei vorwiegend geeignet zur Behandlung von hellhäutigen, hellhaarigen Personen, nun, dann würde es in den meisten Regionen unserer Erde wohl sehr schwierig sein Menschen damit zu behandeln (von Tieren ganz zu schweigen), was natürlich totaler Unsinn ist. Oder ein sogenanntes "Frauenmittel": wenn die Arznei durch ihre Prüfungen bei Frauen "Menstruationsprobleme", Brustschmerzen oder andere typisch frauliche Beschwerden hervorgebracht hat, wird sie bei den männlichen Prüfern eventuell Unterleibsschmerzen und vieleicht verstärkte Neigung zu Nasenbluten erregt haben, das erforschen wir dann in der Materia Medica. Dort sind dann die ähnlichen Symptome, bzw. Symtomenkominationen, zu den Beschwerden des Patienten zu finden. Wenn also die Symtome und Zeichen der Krankheit mit denen des Arzneimittels in Ähnlichkeit sind, wird es natürlich auch einem männlichen Patienten helfen.